Aktuell

Klimakonferenz in Kopenhagen - IKI-Projekte unterstützen den Verhandlungsprozess

Die Projekte der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) unterstützen den Verhandlungsprozess auf vielfältige Weise. Sie leisten Beiträge, um den Weg zu einem internationalen Klimaschutzabkommen zu ebnen und dessen Umsetzung vorzubereiten. Viele IKI-Projekte demonstrieren, dass Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel technisch möglich und ökonomisch bezahlbar sind. Sie fördern Innovationen, die auf dem Weg in eine belastbare und klimafreundliche Ökonomie entscheidende Schritte darstellen. Mit der Nutzung von Mitteln der Versteigerung der Emissionshandelszertifikate ist die IKI selbst ein Beispiel für einen innovativen Finanzierungsmechanismus für Klimaschutz und Fast Start Finance.

Die IKI nutzt ihre Projekte aber auch als Lernfeld und erarbeitet Lösungsansätze, die für die konkrete praktische Ausgestaltung eines Klimaregimes notwendig sind. So werden im Rahmen der IKI z.B. Methoden zur MRV-Fähigkeit (engl. measurable, reportable, verifiable) von Klimaschutzmaßnahmen entwickelt. Optionen für die Ausgestaltung des künftigen REDD-Regimes stellen ein weiteres Lernfeld dar.

Ein Teil der Projekte ist aber auch unmittelbar auf die Vorbereitung der Klimakonferenzen ausgerichtet. Durch Verhandlungstraining, unterstützende Aktivitäten zur Erarbeitung nationaler oder regionaler Positionen und Vernetzungsmaßnahmen werden in den Partnerländern gezielt personelle wie institutionelle Kapazitäten gestärkt.

Ausgewählte Projekte mit direktem Bezug zur Klimakonferenz in Kopenhagen


Vorbereitungsworkshops für Entwicklungs- und Schwellenländer zur Verhandlung des Klimaabkommens 2009

Ziel des Projektes ist die Unterstützung der UNFCCC-Verhandlungspartner bei der Entwicklung/ Verfeinerung ihrer nationalen und, soweit wie möglich, regionalen und lokalen Verhandlungspositionen im Hinblick auf spezielle Bausteine der „Bali Road Map" und wesentliche Programmpunkte der UNFCCC COP14/CMP4 und COP15/CMP5. Zielgruppen sind Regierungsvertreter und UNFCCC-Hauptverhandlungsführer.

Durchführung: UNEP (United Nations Environment Programme), Nairobi

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PREVENT - Unterstützung für Delegationen aus den am wenigsten entwickelten Ländern und kleinen Inselstaaten in „post-2012" -Verhandlungen

Hauptziel des PREVENT-Projektes ist die analytische und wissenschaftliche Unterstützung von Länderdelegationen der am wenigsten entwickelten Länder (LDCs) und kleinen Entwicklungsland-Inselstaaten (SIDS) im weiteren „post 2012"-Verlauf der Klimaverhandlungen.

Durchführung: Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V.; Climate Analytics GmbH Potsdam

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Klimaschutz und Erneuerbare Energien als Chance für Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft in Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien durch Technologie- und Wissenstransfer

Ziel des Projektes ist die Weiterbildung und Vernetzung von über 30 Nichtregierungsorganisationen, lokalen und nationalen Behörden sowie Akteuren der Wirtschaft, um nachhaltige Energielösungen für den ländlichen Raum zu entwickeln und um den Wissenstransfer zur Unterstützung von nationalen und internationalen Klimaverhandlungen sowie zur Reform des Energiesektors zu fördern.

Durchführung: Women in Europe for a Common Future - WECF

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Klima-Ökonomie - China

Ziel dieses Projektes ist die Unterstützung der bilateralen Arbeitsgruppe zur Umsetzung der 2009 mit einem MoU bekräftigten deutsch-chinesischen Vereinbarung zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Umstellung auf eine „Low-Carbon Economy".

Durchführung: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH

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Entwicklung klimapolitischer Kapazitäten beim südafrikanischen Umweltministerium (DEAT)

Das Projektziel ist die Unterstützung des südafrikanischen Umweltministeriums (DEAT) bei der Entwicklung seiner klimapolitischen Kapazitäten sowie bei Politikentwicklung und -umsetzung. Dies umfasst die Vorbereitung auf internationale Klimaverhandlungen (insbesondere „post-UNFCCC/COP15" -Verhandlungen), Analysen zur Emissionsminderung bei der Umsetzung von Sektorpolitiken und Anpassungsmaßnahmen.

Durchführung: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH

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Stärkung der nationalen Klimapolitik und Anpassungsstrategien an den Klimawandel - Mali

Potenziale und Herausforderungen der heutigen Klimaproblematik werden im bei der Vertragsstaatenkonferenz in Bali im Dezember 2007 vorgelegten Plan Malis zur nationalen Klimaanpassung nur unzureichend angesprochen. Dieser wenig innovative Umgang mit der Problemstellung ist auf fehlende nationale personelle Kapazitäten, den Mangel an wesentlichen Grundlageninformationen sowie geringe Kenntnisse und Erfahrungen bei der Umsetzung von Instrumenten des internationalen Klimaregimes zurückzuführen.

Durchführung: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH

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Aufbau Nationaler Systeme zur Erstellung von Treibhausgasinventaren - Capacity Development für Nationale Treibhausgasinventare in Nicht-Anhang-I-Ländern.

Die derzeit vorhandenen fachlichen Fähigkeiten, Treibhausgasinventare aufzubauen, sind stark begrenzt. Um alle Entwicklungsländer mit REDD-Potenzial in die Lage zu versetzen, nationale Treibhausgasinventare vorzulegen, ist es unabdingbar, dass das gesamte fachliche Potenzial in einer gemeinsamen Anstrengung zusammengeführt wird.

Durchführung: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH