18.06.2008Innovatives Verfahren zur Aufarbeitung von Gummiabfällen spart Energie
Gabriel fördert Vorhaben aus der BMU-Klimaschutzinitiative
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel stellt im Rahmen der BMU-Klimaschutzinitiative mehr als 320.000 Euro aus dem
Umweltinnovationsprogramm für ein Pilotprojekt der Optiservice GmbH aus Höxter (Nordrhein-Westfalen) zur
Verfügung. Das Unternehmen gehört zur Arntz Optibelt Gruppe, die Antriebsriemen herstellt. Es plant die Errichtung
einer Recyclinganlage zur stofflichen Verwertung vulkanisierter Gummiabfälle.
Gabriel: "Dieses Projekt zeigt beispielhaft, dass Kreislaufwirtschaft auch ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz ist. Denn
Gummiabfälle werden zurzeit nur zu einem geringen Teil stofflich verwertet. Immer noch gelangt der weitaus
größere Teil in die Verbrennung. Wir wollen umweltfreundlichere Entsorgungswege aufbauen und den Anteil an einer
hochwertigen werkstofflichen Verwertung steigern. Das neue Verfahren leistet dazu einen Beitrag. Zugleich schont es Ressourcen
und reduziert die CO2-Emissionen."
Mit Hilfe dieses neuartigen Verfahrens können bis zu 95 Prozent des Abfalls wieder verwertet werden. Neben der erheblichen
Einsparung an Ressourcen werden durch den Verzicht auf die bisher branchenübliche thermische Verwertung der Abfälle
jährlich 775 Tonnen CO2 vermieden. Außerdem werden die bisher anfallenden Entsorgungskosten eingespart, sodass
positive ökologische und wirtschaftliche Effekte eng miteinander verbunden sind.
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