Stand: Februar 2010Der Innovationspreis für Klima und Umwelt
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen überreicht am 11. Februar 2010
den Innovationspreis.
Dr. Norbert Röttgen, Bundesumweltminister und Dr. Werner Schnappauf, Hauptgeschäftsführer BDI
Erstmals vergeben das Bundesumweltministerium und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gemeinsam den Innovationspreis für Klima und Umwelt, kurz IKU. Der Preis wird für technologische Innovationen im Klima- und Umweltschutz verliehen. Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland konnten sich dafür bis zum 17.07.09 bewerben.
Den Vorsitz der Jury für die Preisvergabe hat Prof. Dr. Klaus Töpfer übernommen. Daneben sind unter anderem auch Friedhelm Loh, Präsident des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektron-industrie (ZVEI), sowie der mehrfach ausgezeichnete ZDF-Journalist Volker Angres Mitglieder der Jury.
Plakat "Der Innovationspreis für Klima und Umwelt."
Viele Unternehmen in Deutschland tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu senken und den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Ihr Engagement soll mit dem Innovationspreis für Klima und Umwelt gewürdigt werden. Dabei wird deutlich, dass die Ökologie die Ökonomie unterstützt, denn innovative Klimaschutztechnologien sorgen für Arbeitsplätze in ganz Deutschland.
Wissenschaftlicher Partner ist das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, das alle eingehenden Bewerbungen nach fachlichen Kriterien bewertet. Auf Grundlage dieser Expertise wird eine Jury aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik die Gewinner auswählen.
Mit insgesamt 145 Bewerbungen kann der IKU bereits in seinem ersten Jahr eine erfolgreiche Bilanz vorweisen. Im Januar 2010 erfolgt die Ehrung der Preisträger durch den Bundesumweltminister und den Präsidenten des BDI. Der Preis wird in fünf Kategorien vergeben und ist mit insgesamt 125.000 Euro dotiert.
Die Wettbewerbskategorien sind:
1. Prozessinnovation für den Klimaschutz
2. Produkt- und Dienstleistungsinnovation für den Klimaschutz
3. Umweltfreundliche Technologien
4. Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen
5. Techniktransfer in Entwicklungs- und Schwellenländer und in Staaten Osteuropas.
<zurück