Stand: Mai 2009Wetterstationen
"Wetter" ist Thema in allen Schulformen, Klassenstufen und vielen Fächern. Arbeitsgemeinschaften zum Thema Wetter gehören in vielen Schulen zum naturwissenschaftlichen Profil. Die Unterrichtsarbeit beinhaltet das Sammeln von lokalen Wetterdaten, die Wetterbeobachtung und die Erstellung von Wetterprognosen.
Ziel ist es, Schulen mit einer Wetter-Station auszurüsten und die erfassten Wetterdaten im Unterricht und darüber hinaus zu nutzen, um die Identifikation mit Wetter und Klima und damit auch mit dem globalen Thema "Klimawandel" zu fördern. Die Siemens Stiftung unterstützt dieses Projekt durch die Finanzierung von rund 250 Wetterstationen.
Die lokal erfassten Daten werden kontinuierlich per Funk oder Datenleitung an einen Wetterserver übertragen und automatisch per Internet in einen zentralen Server eingespeist. Der Wetterserver stellt alle gesammelten Daten aufbereitet zur Verfügung (z. B. als Wetterticker für die Schule), bietet Prognosemodelle, didaktische methodische Empfehlungen zum Thema Wetter und weitere Servicedienste (z. B. Grafikmodelle) für die beteiligten Schulen. Durch die geplante Anzahl der Wetterstationen werden ständig ausreichend große und aktuelle Datenmengen erzeugt, die u. a. Basis für solide und professionelle Wetterprognosen (regional, landes- und bundesweit) im Unterricht sind. Die jeweiligen Schulwetterdaten und lokale, regionale und bundesweite Wetterprognosen sind frei verfügbar und können für schulische Zwecke (Internetseite der Schule, der Gemeinde usw.) genutzt werden.
Die Wetterstation besteht aus verschiedenen Mess-Sensoren. In der Grundausbaustufe sind das: Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchte. Das Projekt Wetterstationen ist eng verknüpft mit dem Projekt „Solarsupport".
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