Stand: Juli 2009Solarsupport: Erlangens Schulen messen ihren Sonnenertrag
Dieses Beispiel sollte Schule machen: Die Stadt Erlangen ist die einzige Stadt dieser Größenordnung, in der alle Schulen über eine Photovoltaikanlage verfügen. Durch die selbst produzierte Sonnenenergie kann ein Viertel des Strombedarfs der Schulen gedeckt werden. Grund genug, um an der Herrmann-Hedenus-Hauptschule in Erlangen das Projekt „Solarsupport - Erneuerbare Energien sichtbar machen" vorzustellen.
Das vom Bundesumweltministerium finanzierte Projekt „Solarsupport" fördert die ergänzende Ausstattung schulischer Solaranlagen mit Displays und weiterem Zubehör. Schulen haben so die Möglichkeit, die Erträge ihrer Solaranlage auszuwerten und die Ergebnisse im Unterricht zu diskutieren. Das Projekt ist Teil des Aktionsprogramms „Klimaschutz in Schulen und Bildungseinrichtungen", das im Rahmen der Klimaschutzinitiative gestartet wurde. Das Aktionsprogramm bietet Schulen vielfältige Möglichkeiten der Unterstützung, die von der Ausstattung schulischer Solaranlagen mit Zusatzelementen bis zur finanziellen Förderung von Projekttagen reichen. „Solarsupport" wird vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. durchgeführt. In Ergänzung des Projektes stellt die Siemens Stiftung Schulen auch Wetterstationen zur Verfügung, um das Thema „Wetter" in allen Schulformen und Jahrgangsstufen zu thematisieren.
Die beispielhafte Situation in Erlangen geht maßgeblich auf das Engagement von Herrn Prof. Martin Hundhausen und seines Vereins Sonnenenergie Erlangen e.V. zurück, der sich in den letzten sechs Jahren für eine flächendeckende Ausstattung aller Erlanger Schulen eingesetzt hat. Ziel der Initiative ist es nun, alle mittelfränkischen Schulen mit Solaranlagen auszustatten.
<zurück