Stand: September 2010Entwicklung neuer Fördermaßnahmen und Prüfung weiterer Effizienzpotenziale (NKI-Strategien)
Projekt:
Strategien der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)
Projektpartner:
- ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung GmbH
In Zusammenarbeit mit:
- Prognos AG
- Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH
- Zentrum für Erneuerbare Energien, Universität Freiburg
- Ingenieurbüro für neue Energien
- orangequadrat Nikol, Umbreit, Langer GbR
- Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme
- BSR Sustainability GmbH
Hintergrund:
Klimaschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen führen nicht nur zu einer unmittelbaren Reduktion der Umweltwirkungen und Energieimporte, sondern haben auch vielfältige volks- und betriebswirtschaftliche Effekte. Das Bundesumweltministerium hat im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative Vorhaben initiiert, die einen wesentlichen Beitrag leisten, die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 40 Prozent zu senken. Im Rahmen dieses Verbundprojekts soll die Nationale Klimaschutzinitiative in einen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext eingebettet und eine strategische Verortung des Programms in Hinblick auf politische Instrumente und potenzielle Förderobjekte vorgenommen werden.
Projektziele:
Das Projekt analysiert die Effizienz- und Klimaschutzoptionen in Deutschland hinsichtlich der technischen und wirtschaftlichen Potenziale, der angesprochenen Akteursgruppen, der Exportchancen und der Lücken in der politischen "Instrumentelandschaft". Zudem werden die wesentlichen Hemmnisse, die der Erschließung der Potenziale entgegenstehen, identifiziert, und die volkswirtschaftlichen Effekte modelliert.
Auf dieser Grundlage werden strategische Empfehlungen für die Weiterentwicklung der vorhandenen Fördermechanismen und -gegenstände abgeleitet. Außerdem werden Wirkungsanalysen zu potenziellen neuen Fördermaßnahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative und anderer politischer Instrumente durchgeführt. Zur besseren Vernetzung der beteiligten Akteure ist eine Plattform zum Wissens- und Erfahrungsaustausch der wissenschaftlichen „Community“ und gesellschaftlicher Stakeholder geplant.
Arbeitsschritte:
Effizienzpotenziale und volkswirtschaftliche Effekte einer Effizienzstrategie für Deutschland
- Potenzialanalysen
- Umweltökonomische Modellierung
- Identifikation von Umsetzungshemmnissen
- Analyse neuer, geeigneter Politikinstrumente
- Vorschläge für eine zielorientierte Ausgestaltung möglicher Förderprogramme
Analyse kommunaler Handlungsbereiche
- Effizienzpotenziale in Städten und Kommunen, Entwicklung neuer Anreiz- und Fördersysteme
Ausloten neuer Fördermöglichkeiten
- Neue Förderbereiche: Hocheffiziente Elektromotoren, Effizienztechnologien im Abfall- und Abwasserbereich, Wärmeinfrastruktur und Abwärmenutzung, innovative Gebäudeausrüstung und Gebäudesteuerung
- Neue Fördermechanismen: Innovations- und Kleinserienförderung, Klimaschutzpartnerschaften und Multiplikatorenförderung in der Wirtschaft, Wirtschaftsförderung
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