Stand: Mai 2011Kommunaler Klimaschutz mit der Heizspiegelkampagne
Umweltfreundliche Kommunen sind wichtige Akteure für den Klimaschutz. Sie helfen bei der Erschließung des deutschen CO2-Minderungspotenzials sowie bei der Sensibilisierung der deutschen Öffentlichkeit auf lokaler und regionaler Ebene.
Seit Jahren bewähren sich Heizspiegel mit dem ergänzenden Heizgutachtenservice als effektives Motivationsinstrument, um Bewohner von zentral beheizten Mehrfamilienhäusern beim Heizenergiesparen zu helfen und eine messbare Minderung der CO2-Emissionen privater Haushalte zu erzielen.
Kostenloser Service für die Bürgerberatung
Der Kommunale Heizspiegel ist ein Instrument zur Bürgerberatung. Er bietet ähnlich dem Mietspiegel eine Orientierungshilfe zu Heizkosten, Energieverbrauch beim Heizen und CO2-Emissionen. Die Werte beruhen auf regional erhobenen Daten zentral beheizter Wohngebäude. Mieter und Eigentümer können die Zahlen ihrer aktuellen Heizkostenabrechnung mit den Daten des Heizspiegels vergleichen und so die Werte ihres Gebäudes einer der vier Kategorien zuordnen: günstig, mittel, erhöht, zu hoch.
Städte mit mehr als 40.000 Einwohnern können einen Kommunalen Heizspiegel beauftragen. Städte und Gemeinden mit weniger als 40.000 können den Bundesweiten Heizspiegel als kostenlosen Service für die Bürgerberatung nutzen.
Den Verbrauch erkennen und handeln
Ein weiteres Angebot der Kampagne: das persönliche Heizgutachten. Das 12- bis 16-seitige Gutachten besteht aus einer individualisierten Heizkostenanalyse, einem Glossar der verwendeten Fachbegriffe und konkreten Empfehlungen, wie sich der Heizenergieverbrauch senken lässt. Das Bundesumweltministerium hat im Rahmen der Klimaschutzinitiative die „Heizspiegelkampagne“ bis Ende 2010 gefördert. Bis zu diesem Zeitpunkt haben Mieter und Hauseigentümer 40.000 Heizgutachten bestellt.
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