Stand: Juni 2009
Klimaschutz geht alle an. Aber jede und jeder Einzelne kann handeln.
Im Klimaschutz hat sich die Bundesregierung ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Die Treibhausgasemissionen sollen bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 um 40 Prozent gesenkt werden. Damit übernimmt Deutschland eine Vorreiterrolle im Klimaschutz.
Die Einnahmen aus dem Emissionshandel kommen ausschließlich dem Klimaschutz zugute.
Doch wie spart man Kohlendioxid ein? Und dazu noch möglichst schnell und möglichst viel? Durch die Einnahmen aus dem Emissionshandel ist die Bundesregierung seit Anfang 2008 in der Lage, die unterschiedlichsten Klimaschutzmaßnahmen auf breiter Front - in der Wirtschaft, in den Kommunen sowie bei Verbraucherinnen und Verbrauchern - zu fördern.
CO2 runter. Kontostand rauf!
Im privaten Bereich kann jede und jeder Einzelne viel dazu beitragen, Energie effizienter zu nutzen. Und nicht nur das Klima wird geschont, auch ihr Konto. Denn der Energieverbrauch kann durch den Einsatz energieeffizienter Technik bei Haushaltsgeräten, Beleuchtung, Heizungsanlagen oder Fahrzeugen und deren sparsamen Gebrauch deutlich gesenkt werden. Schon das Abschalten von Standby-Geräten bei Nichtnutzung würde in ganz Deutschland rund 22 Milliarden Kilowattstunden Strom einsparen und in vielen Haushalten die Energiekosten im Jahr bis zu 85 Euro reduzieren.
Gefördert werden Investitionen in effizientere und in innovative Technologien.
Die Klimaschutzinitiative fördert im privaten Bereich deshalb Investitionen in eine höhere Energieeffizienz. Am meisten Energie kann bei der Heizung von Gebäuden gespart werden. Denn wer heizt schon gern die Straße statt der Wohnung? Bei den Altbauten lässt sich der Energiebedarf in Einzelfällen um bis zu 90 Prozent verringern, im Durchschnitt immerhin um rund 50 Prozent.
Und es lässt sich auch Strom produzieren.
Eine wichtige Voraussetzung für richtige private Investitionen sind gute Informationen. Hier setzt die Klimaschutzinitiative an. Etwa mit neuen Informationsangeboten der Verbraucherzentralen rund um klimafreundliche Mobilität oder der Stiftung Warentest zu Strom sparenden Geräten. Denn gut informiert ist es für Verbraucherinnen und Verbraucher wesentlich einfacher, eine intelligente und umweltfreundliche Wahl zu treffen.
Energiesparen heißt auch, sein Verhalten zu ändern.
Effiziente Technik ist nur ein Weg, um zum Klimaschutz beizutragen. Ein weiterer ist der bewusste Umgang mit Energie. Auch ohne große Investitionen kann jede und jeder Einzelne aktiv werden und Energie einsparen: Der Kühlschrank muss nicht größer sein als nötig oder mit arktischen Temperaturen laufen, überheizte Räume sind oft sogar ungesünder, Licht kann gelöscht werden, wenn man es nicht mehr braucht. Und nicht zuletzt hilft auch öfter mal zu Fuß gehen, Rad fahren oder den Bus nehmen dem Klima: 50 Prozent aller Autofahrten finden auf kurzen Strecken unter sechs Kilometern statt - ein Einsparpotenzial von mehreren Millionen Tonnen CO2.
Werden Sie Teil einer großen Klimaschutzinitiative!
Mit vielen kleinen Verhaltensänderungen kann man am Ende eine Menge erreichen. Und wenn man weiß, dass man nicht alleine aktiv wird, sondern Teil einer großen Klimaschutzinitiative ist, dann ist die Motivation umso größer. Wenn 80 Millionen Menschen in Deutschland einen kleinen Teil zur CO2-Reduzierung beitragen, ist ein großer Schritt in Sachen Klimaschutz getan.